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Spezielle Einsatzbereiche der Kanone

  • PAK (Panzerabwehrkanone)
  • FLAK (Flugabwehrkanone)


Siehe auch

Feldschlange, Kartaune, Artillerie, Kanonenboot - Kanonenfutter - Schneekanone - Gulaschkanone - Zündeisen - Kanonenkugel - Balist.



Rekorde

Die Kanonen mit der höchsten Reichweite und größtem Kaliber waren allesamt Eisenbahngeschütze:.

  • das Paris-Geschütz, welches im Ersten Weltkrieg von der deutschen Front bei Laon bis nach Paris schießen konnte (ca. 120 km).
  • Die K12 im Zweiten Weltkrieg hatte 196 Kaliberlängen, ein Kaliber von 211 mm und eine Reichweite von 115 km. Das Geschütz war jedoch nicht sehr einsatztauglich, es ging hierbei mehr darum, den Rekord zu brechen.
  • Das größte Gewicht lag bei 1 345 Tonnen (Geschütz Gustav und Geschütz Dora im 2. WK)
  • Das größte Kaliber lag bei 914 mm beim amerikanischen "Little David"-Mörser


Spezielle Kanonen

  • V3, auch HDP (Hochdruckpumpe) oder "Tausendfüßler" genannt, der offizielle Tarnname lautete "Fleißiges Lieschen"
  • Industrial Sounding System


Geschichte

In den Überlieferungen erscheinen diese Mischungen als Feuerdroge und wurden medizinisch eingesetzt. Entsprechende Versuche taoistischer Mönche sind aber wesentlich älter, schon ein gewisser Sun Szu Mo (581-672) überlieferte eine Zusammensetzung von Schwefel, Salpeter und Kohlenstoff.B.Etwas Schießpulver ähnliches kam im frühen 11. Jahrhundert in Sung-China zur militärischen Anwendung, z. wurden damit gefüllte Bomben von Katapulten verschossen. So ist es theoretisch möglich, dass schon um 950 eine Salpetermischung eingesetzt wurde, denn ein Seidenbanner aus Dunhuang zeigt einen Dämon mit etwas Feuerlanzenähnlichem.

Das älteste noch erhaltene Exemplar dürfte um 1250 entstanden sein, das jüngste datiert auf 1481.Die früheste in Europa bekannte explosive Mischung aus Salpeter, Kohle und Schwefel stammt von einem, unter dem Pseudonym Marcus Graecus schreibenden Autor. Das Buch mit dem Titel "Liber ignum per comburandum hostes" zu deutsch "das Buch vom Feuer, um Feinde zu verbrennen", wurde in mehreren, noch vorhandenen Abschriften veröffentlicht. Laut verschiedenen Autoren könnten die ersten Fassungen dieses Buches ab dem Jahr 800, wahrscheinlich aber erst etwa seit dem Jahre 1000 geschrieben worden sein. Im Laufe der Zeit haben viele Autoren offenbar noch ihre eigenen Rezepte hinzugefügt.

Zahlreiche chinesische Techniker dienten in den Mongolenheeren, die in ihren Feldzügen Feuerwaffen einsetzten. Eine schlanke, gußeiserne Feuerwaffe von 2,8 cm Kaliber, 1 m Länge, mit Zündloch, geradliniger Bohrung und verstärker Zündkammer wurde in der Mandschurei ausgegraben, sie stammt von 1288. Das entwickelte sich fast analog zu den Frühformen der Flammenwerfer und der Raketenwerfer.Die Sung-Chinesen verwendeten zuerst Bambusrohre, später Metallrohre, im Durchmesser bis zu 30 cm, um mittels Schießpulver verschiedene, nicht paßgenaue Projektile wie Pfeile, münzgroße Bleikugeln, Steine, Eisen- und Stahlsplitter sowie giftige Substanzen zu verschießen. Zu dieser Zeit kam offenbar auch die Verwendung paßgenauer Projektile auf, solche Projektile sind noch erhalten.

So soll Wilhelm von Rubruk 1256 Feuerwerkskörper mitgebracht haben und Roger Bacon (beides Franziskaner) könnte sie zum Vorbild seiner Forschungen genommen haben.Das Konzept der Feuerwaffen kam möglicherweise über die offenen Handelswege nach Europa. Wahrscheinlich handelt es sich jedoch um den Fall einer Parallelentwicklung.

Um 1450 waren Geschütze absolut üblich, auch im Heer des noch auf die Ritterschaft setzenden Karls des Kühnen. Sie wurden bei uns als "Feuertöpfe", "Eisentöpfe" oder Steinbüchse bezeichnet und zunächst bei Belagerungen verwendet, zur Hussitenzeit dann aber auch in Feldschlachten, aufmontiert auf Wagen oder mit Holzstützen.In Europa selbst treten Kanonen seit dem 14. Jahrhundert auf, wohl erstmals in Italien in der Toskana 1325 erwähnt, dann in Süddeutschland. Kurze Zeit später kamen Kanonen praktisch in ganz Europa vor, so daß man hier von einem ersten Wettrüsten reden kann. Allein bei den Hussiten verzehnfachte sich die Zahl der eingesetzten Feuerwaffen in zehn Jahren, so führten sie 1428/29 3000 Handfeuerwaffen, 300 Haubitzen und 60 große Geschütze gegen Meißen und Bayern ins Feld.

Jahrhundert hinein benutzt wurden.B.Die ersten Geschosse waren eigenartige gewaltige Brandpfeile (z.siehe Handschrift von Walter de Milimete 1326), die aber bald von der Steinkugel verdrängt wurden. Bald experimentierte man auch mit gußeisernen Kugeln, die aber in der Herstellung wesentlich teurer waren und auch mehr Pulver benötigten, dem wiederum waren die Steinbüchsen nicht gewachsen. Diese Nachteile sorgten dafür, daß die steinernen Kugeln noch teilweise bis ins 16.(siehe dazu auch die Reformen im Geschützwesen von Maximilian I. im dem Artikel Kartaunen).

(Schon einige Jahre zuvor waren gezogene Kanonen, bald auch mit explosiven, länglichen Granaten, statt Kugeln, eingeführt worden. In der Neuzeit setzte sich dann Bronze wegen seiner Stabilität bei allen Feldgeschützen durch.Die spätmittelalterlichen Rohre waren aus Eisen, Kupfer, Bronze oder Messing in einem Stück gegossen, wobei man sich die Erfahrungen der Glockengießer zunutze machte, oder aus schmiedeeisernen (entspricht heute: Baustahl)Stäben mit trapezförmigem Profil die mit Eisenringen zusammengehalten wurden. Bei gusseisernen Geschützen musste man nämlich die Rohrwände stärker machen, damit sie dem Druck standhielten, sodass die Waffen schwerer wurden. Schiffs- und Festungsgeschütze aber mussten nur wenig bewegt werden, sodass man für sie weiterhin das billigere Eisen bevorzugte. Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Herstellung hochwertigen Stahls sehr viel billiger wurde, konnte man dieses extrem stabile Material für die Massenproduktion von Kanonen einsetzen. Zu diesen ersten Gussstahl-Kanonen gehörten die Hinterladerkanonen der Preußen, die eine wahre, waffentechnische "Revolution" auslösten.).




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200 # Subaru Leone Station Wagon AWD # Stau # Sklaven # 1829 # 1931 # Brake-by-Wire

Wikibooks # 1802 # London # Siegfried Marcus # Hybridantrieb # Jesuiten # 20. Jahrhundert

1952 # 1920 # 1695 # Fahrplan # Autositze # 1891 # Kanone

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2005 # 1906 # Sicherheitsgurt # 19. Jahrhundert # Autoverwerter # 1895 # Gurtstraffer

1998 # Stuttgart-Bad Cannstatt # Drehkolbenmotor # 1914 # Netphener Omnibusgesellschaft # 1860 # Rudolf Diesel

Verkehrsschild # Etienne Lenoir # Waffe # Mannheim # Baumaschine # Scheibenbremse # Volkswagen

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Wilhelm Maybach # 1933 # Wien # 1688 # Erneuerbare Energie # 1913 # Allradantrieb

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